|
Die anfänglich in der Gründungsphase
der ETF mal ausgegebenen, ehemaligen Teilinstructor-Graduierungen 1,
2, 3, welche beurkundeten, daß jemand jeweils etwa ein Viertel des
Gesamtlehrstoffes erlernt hatte, wird es so künftig nicht mehr
geben. Stattdessen wird nur noch der komplette Full-Instructor-Grad (ehemals die 4. und letzte Stufe) geprüft und beurkundet werden. Der Weg dahin ist der Gleiche, außer das wir sicherstellen, dass jemand sämtliche Aspekte beherrscht und repräsentieren kann, bevor er sich ETF-Instructor nennt. In den kommenden Jahren werden in der ETF einige intensiv und langjährig Trainierende zu echten Escrima-Instructoren herangereift sein. Diese Personen werden dann in der Lage sein, ETF-Combat-Escrima in seiner ganzen Dimension umfassend zu repräsentieren und eben nicht nur einige seiner Teilaspekte. Darüber hinaus wird es wie bisher erfahrene und weniger erfahrene Gruppenleiter geben. Inwieweit sich ein Club bzw. Gruppenleiter regelmäßig weiter qualifiziert, ist sowieso hinreichend auf der Clubübersicht ablesbar. Somit ist alles wesentlich klarer und einfacher: Gruppenleiter -- Instructorausbildungsweg -- ETF-Fullinstructor Der Trainer-Weg: Jeder Trainingsabschnitt wird über Einzelunterricht beim Verbandsleiter oder Kleingruppenlektionen penibel Stück für Stück erarbeitet und abgeprüft. Anders ist das erforderliche hohe Niveau nicht erreichbar. Jeder absolvierte Trainingsabschnitt wird entsprechend dem ETF-Curriculum in den ETF-Ausweis eingetragen.
Die Gruppenleiteranwärter erwerben sich das nötige Wissen und die erforderlichen Routinen und Erfahrungen über das Gruppentraining in einem geeigneten ETF-Club und/oder über mehrere Trainingsaufenthalte pro Jahr beim Verbandsleiter. Parallel dazu soll bereits der Aufbau einer eigenen kleinen Trainingsgemeinschaft vor Ort erfolgen. Hier fungieren Gruppenleiter zunächst ohne ETF-Instructor(Trainer)-Qualifizierung, organisieren aber geeignete Räume und Trainingszeiten und nutzen mit anderen Interessierten regelmäßig ihre jeweils schon erworbenen Kenntnisse im Training. Durch die Teilnahme an den Lehrgängen und Seminaren läßt sich der Trainingserfolg zusätzlich aktiv unterstützen. Für die Waffenprogramme der ETF sind noch zusätzlich Turniererfahrungen zum wirklichen Verständnis notwendig. Wer den Wunsch hat, sich eine eigene Trainingsgruppe aufzubauen, egal ob als Hobby oder vielleicht sogar einmal als ein berufliches oder nebenberufliches Standbein und eine entsprechende charakterliche Eignung und genügend Idealismus mitbringt, dem ist die ETFConsult dabei gern behilflich. Da alle Trainer ausdrücklich in freundschaftlichem, ja fast schon familiärem Klima zusammenarbeiten und keinesfalls in Konkurrenz zueinander stehen, erhält der Neue auch hier jede mögliche Unterstützung! Der Gesamtkostenaufwand bis zum Full-Instructor dürfte sich (ca. 10-12 Jahre Gruppentraining plus regelmäßige Einzellektionen/ Check-Ups), je nach Vorkenntnissen, Talent, Ehrgeiz, Übungseifer - eine gehörige Portion Idealismus gehört wohl auch dazu - auf ca. 10.000 € bis 15.000 € belaufen (ohne Fahrtkosten), wobei im Falle der kontinuierlichen Wissensaneignung im örtlichen Club der normale Gruppenunterricht (ca. 35,- € bis 50,- € pro Monat ) etwa ein Drittel der gesamten Kosten ausmachen dürfte. Wir verfügen über einen sehr ausgeklügelten, über lange Zeit praxiserprobten und sich dabei ständig weiter verbessernden Lehrplan (Curriculum), der methodisch entsprechend unseren Erfordernissen aufgebaut und nach Inhalten gestaffelt ist. Hocheffektive Kampfkonzepte, profundes Wissen und Erfahrungen zum Thema Selbstverteidigung / Kämpfen mit und ohne Waffen / Mechanismen menschlicher Auseinandersetzung etc., Aufbau und historischer Werdegang der ETF-Lehrprogramme, sowie die authentischen traditionellen Lehrinhalte der ins ETF-Combat-Escrima eingeflossenen Escrima-Stile, werden hier umfassend vermittelt. Wer Instructor werden möchte, benötigt nach dem Erlernen der Programme für jeden Bereich (Waffenlos, Klingen, Stumpfwaffen) einen Checkup beim Leiter der ETFConsult Bernd Schubert. Dies erfordert, je nachdem wie intensiv sich vorbereitet wurde, eine bestimmte vorher abgestimmte Anzahl von Einzelstunden. Der Absolvent erhält hierüber ein Zertifikat mit besonderem Vermerk. Jeweils 3 Zertifikate der Grundprogramme, plus einem Zertifikat über klassische Stile und zwei Zertifikaten zum Thema Sicherheitskräftetraining (insgesamt also 12) ermöglichen ihm somit die Zulassung zur Escrima-Instructor-Prüfung. Um ein gewisses Maß an "Kampferfahrung" seitens der Ausbilder zu gewährleisten, ist ebenfalls die aktive Teilnahme an Turnieren notwendig. Für die Instructor-Prüfung ist daher mindestens das ETF-Kampfabzeichen "Silber" Voraussetzung. Eine rein waffenlose Trainerausbildung führen wir nicht durch, da dies unserer Auffassung nach schlussendlich nur ein unzureichendes Selbstverteidigungsverständnis hervorbringen würde, dass nicht dem ETF-Standard entspricht. Am Ende der Trainerausbildung steht die Instructorprüfung mit einer offiziellen ETF-Instructor-Urkunde. Kostenintensiv sind je nach Vorerfahrungen allenfalls die Schulungen, die meist auch Einzelunterricht erfordern, die Prüfung selbst ist künftig sogar kostenlos. Die Kosten pro Einzelstunde liegen je nach Konfiguration bei lediglich 50,- oder 45,- €. Die Instructor-Prüfung Die Prüfung ist in fünf Abschnitte gegliedert und dauert etwa sechs Stunden.
4- Klassische Stile im Escrima, Geschichte des Escrima (Note 1-5) 5- Sicherheitskräftetraining - gesondertes umfassendes und streng vertrauliches Curriculum, das hier aus Sicherheitsgründen auch nicht dargestellt werden kann. (Note 1-5) Für jeden Abschnitt wird der Prüfling mit 1 bis 5 benotet. Aus dem Notendurchschnitt ergibt sich, ob der Prüfling bestanden hat. Der Notendurchschnitt darf dann nicht 2,5 oder schlechter ergeben, ansonsten kann sich der Prüfling ein halbes Jahr später einer Nachprüfung unterziehen, wo dann schwerpunktmäßig dahingehend kontrolliert wird, ob eine entscheidende Verbesserung eingetreten ist. Diese Verbesserung muß den ursprünglichen Notendurchschnitt dann so anheben, dass die Prüfung als bestanden angesehen werden kann. Wird dieses Ziel nicht erreicht, ist eine erneute Nachprüfung nach einem weiteren Jahr möglich. Die ETF soll als Pseudonym für wirklich qualifizierte Escrima-Trainer und für gute Kämpfer stehen! Daher haben wir in Bezug auf unsere Qualifikation entsprechende Maßstäbe angelegt. Die Prüfung wird von einer vom Verbandsleiter bestimmten kompetenten Person geleitet. Weitere mindestens 2 ebenfalls kompetente Personen gehören der Prüfungskommission an. Der Verbandsleiter, sowie mindestens ein verbandsexterner Sachverständiger sind ebenfalls anwesend. Die Prüfer werden in der Regel aus dem sogenannten ‚Engen Kreis’ innerhalb der ETF kommen.
DER ‚ENGE KREIS’: Für langjährigste Mitglieder der ETF gibt’s es den sogenannten ‚Engen Kreis’. Hier werden auch einige ETF-Vorgänger-Clubs bzw. Mitglieder aus den Gründerzeiten eingerechnet. Es handelt sich hier um eine Art gewachsene interne Schwert-Gilde. |