Sicherung des ETF - Qualitätsstandards:

Um ausreichende Fortbildung und Sicherung unserer Standards innerhalb der ETF-Clubs zu garantieren, führten wir vor 5 Jahren unser Zertifizierungssystem ein. Nur derjenige Club wird seither als zertifizierter ETF-Club - mit anerkanntem Qualitätsstandard - von der ETF geführt und auf der offiziellen Clubübersicht als solcher in BLAU ausgewiesen, dessen zuständige Gruppenleiter/Trainer sich in vergangenen Jahr die dazu notwendigen sogenannten fünf Zertifizierungspunkte erworben haben. Interessenten werden in erster Linie an die von der ETF zertifizierten Clubs weiterempfohlen werden und natürlich erst in zweiter Linie an die lediglich mit uns in irgendeiner Weise kooperierende Trainingsgruppen, sofern kein zertifizierter Club in der Nähe ist.

Zertifizierung:

Für folgende Fortbildungsmaßnahmen gibt es jeweils einen Punkt:

1 Seminarteilnahme

4 Einzelstunden (1Block) beim Leiter der ETF-Consult Bernd Schubert

2 Gruppenleiterseminare ( ein halber Punkt pro Seminar)

2 Turnierteilnahmen (ein halber Punkt pro Turnier)

Ein Club der nicht zertifiziert ist, wird zwar als mit der ETF kooperierend geführt, besitzt dann aber vorübergehend keine ETF-Vollmitgliedschaft, d.h. die Möglichkeit entfällt an den drei  Gruppenleiterseminaren pro Jahr in Grube teilzunehmen, nach einem weiteren Jahr wird dann der ETF-Gebietsschutz hinfällig und seine Mitglieder würden auch erhöhte Turnierstartgebühren von jeweils 25 Euro zahlen müssen.

Clubs ohne Zertifizierung dürfen zwar noch weiter die Logos, Werbung und  Unterrichtsprogramme der ETF benutzen, werden in der Clubübersicht aber zunächst nur noch GRAU dargestellt. Davon unbenommen bleibt natürlich ein Erlaubnisentzug aus triftigen anderen Gründen. Dies gilt, bis der Club seine Punkte fürs jeweilig kommende Jahr wieder erreicht hat. Für das laufende Jahr kann die Zertifizierung natürlich auch noch nachträglich erworben werden oder erhaltene Punkte gelten wahlweise für das darauf folgende Jahr. Genauso kann auch der Gebietsschutz wieder in Kraft gesetzt werden, sofern sich keine anderweitigen Hinderungsgründe ergeben haben (anderer Club hat den Gebietsschutz erworben). Sollte sich ein anderer Club um das Gebiet eines inzwischen grauen Clubs bewerben – so wird der graue Club als Altinhaber natürlich in Kenntnis gesetzt und bekommt für eine angemessene Frist eine Inkraftsetzungsoption. Macht er davon jedoch keinen Gebrauch bzw. erklärt auch kein Interesse, gilt das Gebiet als wieder vakant und kann neu vergeben werden.

Ein neuer – noch grauer Club kann Gebietsschutz für drei Jahre erhalten, ohne BLAU zu werden. Gebietsschutzanspruch hat ein zertifizierter Club selbstverständlich auch erst dann, wenn er regelmäßig im angemessenen Rahmen seine Gruppenleiterabgaben an die ETF-Consult leistet. Jeder neuer Gruppenleiter unterzeichnet zwar eine Gruppenleitervereinbarung, bestimmt den Rahmen der Zusammenarbeit mit der ETF aber weitestgehend selbst. Man kann im Laufe seines ETF-Lebens zertifiziert oder nicht zertifiziert sein, mit Gebietsschutz oder auch Ohne. Beides kann unabhängig voneinander eintreten, nach dem die Dreijahreseinsteigerfrist abgelaufen ist. Im Idealfall hat man natürlich Beides.

Zwei Gruppenleiter des gleichen Clubs können die notwendigen Punkte natürlich auch gemeinsam sammeln. Wenn Beide auf dem gleichen Event erscheinen, wird dies natürlich nur einmal angerechnet. (Beide erscheinen auf dem gleichen Seminar oder Turnier = ein Punkt)

Gruppenleiterabgabe:

Durchschnittlich sollte jeder Club in der Lage sein, bis maximal 35 Euro mtl. auf freiwilliger Basis an die ETF-Consult leisten zu können, um so der ETF eine gewisse finanzielle Handlungsbasis zu ermöglichen. Wir appellieren hierbei an unsere Gruppenleiter, freiwillig zu dieser Einsicht zu gelangen und die gemeinsame Sache auf diese Weise zu unterstützen. Die Handlungsfähigkeit und der Fortbestand der ETF sollten ja ureigenstes Interesse jedes Gruppenleiters sein.

Für noch im Aufbau befindliche Gruppen, mit noch sehr wenigen Mitgliedern, sind nach Absprache und für eine bestimmte Zeit (vielleicht für 2 oder 3 Jahre) auch geringe Abgaben vollkommen okay. Wir haben dabei folgende Vorstellung: Bis 5 Mitglieder 5 Euro, für jedes weitere Mitglied einen Euro mehr... bis irgendwann maximal 35 Euro als monatliche Obergrenze erreicht sind. Ehrlichkeit und Freiwilligkeit der Gruppenleiter setzen wir einfach voraus. Somit kann also jeder Club, ob er nun als Hobby oder beruflich geführt, ob gerade gegründet oder schon länger existent, die ETF unterstützen ohne das eine nennenswerte finanzielle Belastung entsteht.